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Verkehr — Parken

Kurzparkzone · Parkpickerl · Garagen · Radparken

Parken in Wien

Wer in Wien mit dem Auto unterwegs ist, stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Wo darf ich parken, was kostet es, und wo finde ich eine Garage? Diese Seite erklärt die Regeln der flächendeckenden Kurzparkzone, das Parkpickerl und gibt einen Überblick über große Parkgaragen.

Innenansicht einer modernen Parkgarage mit parkenden Autos, Betonpfeilern und einem Richtungspfeil auf der Fahrbahn

Seit März 2022 ist Wien fast flächendeckend Kurzparkzone. Das hat das Parken stark vereinheitlicht: In praktisch allen Bezirken gelten dieselben Grundregeln, und wer kein Parkpickerl für den eigenen Bezirk hat, zahlt überall nach demselben Schema. Das macht die Sache zwar teurer, aber auch einfacher zu verstehen.

Wie die Kurzparkzone funktioniert

Die flächendeckende Kurzparkzone gilt von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) zwischen 9:00 und 22:00 Uhr. In diesem Zeitfenster ist das Parken gebührenpflichtig und auf maximal zwei Stunden begrenzt. Außerhalb dieser Zeiten – also abends, nachts und am Wochenende – ist das Parken in der Kurzparkzone gratis. Ausnahmen bilden einzelne Geschäftsstraßen mit eigenen Regelungen.

Bezahlt wird per Papier-Parkschein, vor allem aber per Handyparken (App oder SMS). Als Richtwert kostet eine halbe Stunde rund 1,70 Euro (Stand 2026); die kürzeste gebührenpflichtige Variante sind 15 Minuten, die längste zwei Stunden. Wichtig: Die Tarife werden regelmäßig angepasst – maßgeblich ist immer die aktuelle Angabe der Stadt Wien.

Das Parkpickerl für Bewohner

Wer seinen Hauptwohnsitz in Wien hat, kann ein Parkpickerl beantragen und damit im eigenen Wohnbezirk zeitlich unbegrenzt in der Kurzparkzone parken. Seit der Vereinheitlichung kostet es stadtweit rund 156 Euro pro Jahr (Stand 2026). Das Parkpickerl ist allerdings keine Flatrate für ganz Wien: Es gilt nur im eigenen Bezirk – in anderen Bezirken gelten weiterhin die normalen Kurzparkregeln.

Parkgaragen in Wien

Für längeres Parken oder das Zentrum sind Garagen oft die bequemste Lösung. In Wien betreiben mehrere Unternehmen – unter anderem WIPARK, APCOA, Best in Parking und Contipark – zusammen mehrere Hundert Standorte. Die folgende Auswahl zeigt bekannte, gut erreichbare Garagen, gefiltert nach Lage:

Auswahl großer Parkgaragen in Wien nach Bezirk und Lage
GarageBezirkLage / in der Nähe
Am Hof1010Innenstadt, nahe Graben
Kärntner Ring / Oper1010bei Staatsoper und Ringstraße
Freyung1010nahe Schottentor und Burgtheater
Rathauspark1010bei Rathaus und Burgtheater
Beethovenplatz1010bei Stadtpark und Ring
Franz-Josefs-Kai1010am Donaukanal, nahe Schwedenplatz
Votivpark1090bei Universität und Votivkirche
Rossau1090unter der Rossauer Kaserne, nahe Schottenring
Technische Universität1040Operngasse, bei Karlsplatz und TU
Naschmarkt1040bei Naschmarkt und Karlsplatz
Windmühlgasse1060nahe Mariahilfer Straße
Stiftgasse1070bei MuseumsQuartier und Mariahilfer Straße
MuseumsQuartier1070bei MQ und den großen Museen
BahnhofCity Hauptbahnhof1100am Wiener Hauptbahnhof
BahnhofCity Westbahnhof1150am Westbahnhof
Schönbrunn1130bei Schloss Schönbrunn
U4-Center1120bei Schönbrunn/Meidling, an der U4

Auswahl, keine vollständige Liste. Preise und freie Plätze unterscheiden sich je Standort und Zeit – aktuelle Angaben sowie freie Stellplätze über die Stadt Wien und die Apps der Betreiber.

Fahrrad parken: Bike & Ride und Radabstellanlagen

Wer mit dem Rad unterwegs ist, findet in Wien und an den Bahnhöfen im Umland zahlreiche Radabstellanlagen. An vielen S-Bahn- und U-Bahn-Stationen gibt es überdachte Bike-&-Ride-Anlagen und teils versperrbare Radboxen, mit denen sich Rad und öffentlicher Verkehr verbinden lassen – das Rad als Zubringer zur Station, die Bahn für die weite Strecke. Wie dieses Zusammenspiel funktioniert, beschreibt die Seite Öffentlicher Verkehr im Wienerwald.

Auto stehen lassen – oder gar nicht erst hineinfahren

Gerade wegen der Parkkosten und der Parkplatzsuche lohnt sich oft der Blick auf Alternativen. Wer aus dem Umland kommt, stellt das Auto günstig am Stadtrand ab und fährt mit der Bahn weiter – die wichtigsten Standorte zeigt die Park-&-Ride-Übersicht. Ob sich der Umstieg insgesamt rechnet, vergleicht die Seite Auto oder Öffi, und wann welche Route am stärksten belastet ist, zeigt die Verkehrslage Wien.

Wann gilt die Kurzparkzone in Wien?

Flächendeckend von Montag bis Freitag (außer Feiertage) zwischen 9:00 und 22:00 Uhr, mit maximal zwei Stunden Parkdauer. Abends, nachts und am Wochenende ist das Parken in der Kurzparkzone gratis.

Was kostet ein Parkschein?

Als Richtwert rund 1,70 Euro je halbe Stunde (Stand 2026), bezahlbar per Papierschein oder Handyparken. Die kürzeste gebührenpflichtige Variante sind 15 Minuten, die längste zwei Stunden. Die Tarife werden regelmäßig angepasst.

Was kostet das Parkpickerl?

Stadtweit rund 156 Euro pro Jahr (Stand 2026). Es gilt für Personen mit Hauptwohnsitz in Wien und erlaubt unbegrenztes Parken in der Kurzparkzone des eigenen Bezirks – nicht in ganz Wien.

Wo finde ich eine Parkgarage im Zentrum?

Im 1. Bezirk gibt es mehrere große Garagen, etwa Am Hof, Freyung, Kärntner Ring/Oper oder Rathauspark. Betreiber sind unter anderem WIPARK, APCOA und Best in Parking; freie Plätze zeigen deren Apps und die Stadt Wien.

Gibt es Park & Ride für Wien?

Ja. Rund um die Stadt und im Umland gibt es zahlreiche Park-&-Ride-Anlagen an Bahnhöfen. Eine Auswahl nach Himmelsrichtung bietet die Park-&-Ride-Übersicht.

Kann ich mein Fahrrad an Stationen abstellen?

An vielen U-Bahn- und S-Bahn-Stationen gibt es Radabstellanlagen, überdachte Bike-&-Ride-Plätze und teils versperrbare Radboxen. So lässt sich das Rad gut mit dem öffentlichen Verkehr kombinieren.