600 Kilometer mit dem Auto fahren verursacht rund 100 kg Ausstoß des klimaschädlichen "Treibhausgases" CO2. Für die meisten Lenker wäre es sicher kein Problem, dieses Jahr - gemäß der Zielsetzung der NÖ-Initiative "Verkehrsparen Wienerwald" - 600 Autokilometer einzusparen. Ist wirklich jede Fahrt notwendig? Könnten wir im Kurzstreckenbereich nicht auch öfters das Fahrrad einsetzen oder zu Fuß gehen? Könnten wir nicht durch häufigeres Fahren mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften viel Geld sparen? Mit etwas gutem Willen sind 600 Autokilometer leicht eingespart! Seit Anfang Juli wird über insgesamt 220 Plakate in der Wienerwaldregion an alle Autolenker appelliert, dieses Jahr zumindest 600 Kilometer weniger zu fahren! Die Autofahrer im Wienerwald könnten so gemeinsam 12.000 Tonnen CO2 bzw. 5 Millionen Liter Sprit einsparen!

"Wir hoffen, dass sich möglichst viele Mödlingerinnen und Mödlinger an dieser Aktion beteiligen, so Vizebürgermeister Holzmann, "Ich selbst werde nicht nur weiterhin für die Fahrten zu meinem Arbeitsplatz in Wien öffentliche Verkehrsmittel nutzen, sondern auch nach Möglichkeit die zahlreichen Veranstaltungen in Mödling zu Fuß oder mit dem Fahrrad besuchen."

Stadtrat Hans Hornyik (Baden) und Bürgermeister Christoph Kainz (Pfaffstätten)
"600 Kilometer sind leicht eingespart!", meint Bürgermeister NR Christoph Kainz aus Pfaffstätten, "Ich selbst werde bei Langstrecken verstärkt auf Fahrgemeinschaften setzen und innerörtlich noch mehr das Fahrrad verwenden. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass diese Art der Fortbewegung umweltfreundlich ist, sondern sie erleichtert auch noch die Kommunikation mit den Menschen."
Stadtrat Hans Hornyik aus Baden: "Ich werde mich zukünftig bei jedem Einsteigen ins Auto fragen, ob diese Fahrt wirklich mit dem PKW notwendig ist, oder ob ich nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln dies erledigen kann. Vor allem bei Fahrten nach Wien werde ich das Auto nur mehr in Ausnahmefällen benutzen."

Bürgermeister DI Christoph Prinz und Vizebürgermeister Alfred Kainz aus Bad Vöslau
Bürgermeister Christoph Prinz aus Bad Vöslau: Ich persönlich werde die 600 km einsparen, weil ich Termine, die ich in Wien zu erledigen habe, konsequent mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wahrnehmen werde. Innerörtlich setze ich verstärkt auf zu Fuß gehen und das Fahrrad.
Vizebgm. Alfred Kainz (Bad Vöslau): Die 600 km Einsparung schaffe ich leicht durch die Bildung einer Fahrgemeinschaft auf meinem Weg zur Arbeit. In Bad Vöslau selbst werde ich, wie auch der Bürgermeister, mehr zu Fuß unterwegs sein, weil dies ja auch noch den zusätzlichen Effekt hat, dass man mit den Leuten leichter ins Gespräch kommt und somit schneller erfährt, welche Anliegen gerade unsere Gemeindebürger haben.
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