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Die zunehmenden Verkehrsprobleme sind ein zentrales Zukunftsthema für alle österreichischen Städte und Gemeinden. In vielen Umfragen zeigt sich, dass die Lösung der Verkehrsprobleme auch bei der Bevölkerung allerhöchste Priorität hat. Es müssen neue Lösungen gefunden werden. Ein solcher innovativer Lösungsansatz ist die „Verkehrspargemeinde“ des Niederösterreichischen Landesverkehrskonzeptes. Durch ein ganzes Bündel von bewusstseinsbildende Maßnahmen soll die Bevölkerung nach und nach zu einer vermehrten und nachhaltigen Nutzung umweltfreundlicher Mobilitätsformen motiviert werden. Das vierjährige Modellprojekt „Verkehrspargemeinde Langenlois“ wurde nun von einem unabhängigen Verkehrsplanungsinstitut genau unter die Lupe genommen. Die Präsentation der Ergebnisse beim Kongress „4 Jahre Modellprojekt Verkehrsparen Langenlois“ am 28.11.2002 kann durchaus Optimismus verbreiten. Im Zuge des vierjährigen Modellprojektes konnte der Anteil der Autofahrten an allen Wegen der Bevölkerung ab 18 Jahre von 63% auf 54% gesenkt werden. Der Anteil der Radfahrten stieg hingegen von 3% auf 14%. Die als Pkw-Lenker erbrachte Verkehrsleistung – d.h. die mit dem Pkw zurückgelegten Entfernung – der Langenloiser Bevölkerung ging um rund 4% zurück. Legten die Langenloiser 1998 noch insgesamt 158.000 km pro Werktag mit dem Auto zurück, so waren es im Jahr 2002 nur mehr 152.000 km. Der CO2-Ausstoß konnte von 33 Tonnen auf 31 Tonnen pro Werktag vermindert werden. Es steht zu hoffen, dass zukünftig viele Gemeinden dem Langenloiser Vorbild folgen werden. Rückfragen:
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