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Ihr
Motor hasst Kurzstrecken!
[Ihr Körper liebt
Bewegung]
Sowohl beim Starten
als auch in den ersten Minuten nach dem Kaltstart,
liegt der Kraftstofftverbrauch um ein Mehrfaches höher als
bei betriebswarmen Motor. Es muß mehr Kraftstoff eingespritzt
werden, damit der aufgrund des kalten und zähen Motoröls
noch schwergängige Motor anspringen und rundlaufen kann.
Das Motoröl erreicht
seine volle Schmierfähigkeit
erst nach einigen Kilometern. Der Motorverschleiß ist auf
dem ersten Kilometer oft größer als als auf einigen
hundert Kilometern gleichmäßiger Fahrt.
Auf den ersten beiden
Fahrkilometern sind der Treibstoffverbrauch und damit auch der
CO2-Ausstoß gut doppelt so hoch
als bei warmen Motor, auf den ersten 300 bis 500 Metern sogar
bis zu vier mal so hoch.
Auch der Abgaskatalysator
benötigt einige Zeit um seine Betriebstemperatur
(ca. 250°C) zu erreichen und läßt daher am ersten
Kilometer die meisten Schadstoffe ungehindert ins Freie.
Beim Kaltstart kondensiert
eine gewisse Kraftstoffmenge an den noch kalten Zylinderwänden,
wird nicht verbrannt, gelangt schließlich in die Ölwanne
und verdünnt dort das Motoröl. Auch dadurch erhöht
sich der Motorverschleiß.
Keinesfalls
sollte man den Motor am Stand warmlaufen lassen. Die
relativ geringe Treibstoffmenge, die im Leerlauf zur Verbrennung
gelangt, kann keine nennenswerte Erwärmung des Motors bewirken.
Außerdem ist der Schadstoffausstoß im Leerlauf besonders
hoch. Fahren Sie daher nach dem Starten
möglichst sofort los. Das spart Treibstoff und
hält den Schadstoffausstoß in Grenzen.
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