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Betriebliches Verkehrsparen

 
 


Direktor Rauscher mit dem Rikscha-Taxi der Raiffeisenbank Langenlois


Direktor Auer von der Sparkasse Langenlois mit dem Rad unterwegs


KTM-Elektrorad als Dienstfahrzeug


überdachte Radständer beim Rathaus

Betriebe können einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrsvermeidung leisten. Neben der Umweltschonung ergeben sich dadurch auch Kostenvorteile für den Betrieb und die Arbeitnehmer.

In Langenlois beteiligten sich sechs Unternehmen am Betrieblichen Verkehrsparen: Landesberufsschule Bau, Raiffeisenbank Langenlois, Sparkasse Langenlois, Stadtgemeinde Langenlois, Fa. Renner - Stahl- und Metallbau, Volksschule Langenlois.

Die Raiffeisenbank Langenlois setzt nicht nur auf das öffentlichkeitswirksame Rikscha- bzw. Rad-Taxi, das bei vielen Veranstaltungen auf das Verkehrsparen aufmerksam machen wird, sondern konzentriert sich auf folgende drei Schwerpunkte:

"Mittagspause": Gut 40% der Mitarbeiter fahren in der Mittagspause täglich nach Hause - zumeist per Auto. Die Heimfahrt in der Mittagspause ist für viele Mitarbeiter der wichtigste Grund, überhaupt mit dem Auto in die Firma zu kommen. Mit den Langenloiser Gastwirten werden daher Vereinbarungen für günstige Mittagsmenüs getroffen.

"Radfahren": Neben der allgemeinen Förderung des Radfahrens z.B. durch Radständer wird auch die Anschaffung einiger Elektroräder in Erwägung gezogen, die sich auch für die mühelose Heimfahrt zu Mittag eignen würden.

"Fahrgemeinschaften": Über 25% der Mitarbeiter haben sich für die Organisation von zumindest gelegentlichen Fahrgemeinschaften ausgesprochen. Die Verwaltung wird sich in Zukunft um die Organisation solcher Fahrgemeinschaften kümmern.

In der Sparkasse Langenlois hat das Fahrrad bereits jetzt eine sehr große Bedeutung, da 2/3 der Mitarbeiter im Umkreis von 1 bis 3 km wohnen. Die Maßnahmenschwerpunkte richten sich demgemäß auf:

"Radfahren": Der ohnehin schon recht hohe Anteil der Radfahrer soll primär durch Bewusstseinsbildung und verschiedene Anreize (z.B. Gewinnmöglichkeiten für Radfahrer im Betrieb, Gratis-Taxi zur Heimfahrt für Radfahrer bei Regen, etc.) noch deutlich erhöht werden.

"Mittagspause": 60% der Mitarbeiter verbringen die Mittagspause zu Hause. Hier richten sich die Bemühungen vor allem darauf, diesen Weg umweltfreundlich zurückzulegen. Neben dem Fahrrad sollen auch spezielle "Mittagspausen-Fahrgemeinschaften" forciert werden.

"Kunden": Auch die Kunden der Sparkasse sollen durch nette Gesten zu Verkehrsparen motiviert werden (z.B. Gratisschirme mit Werbung für das Gehen, Informationen zum Radfahren in der Kundenzeitung, etc.)


In der Landesberufsschule - Bau sollen in Zukunft den Berufsschülern, die jeweils nur ca. 2 Monate hier sind, für die Aufenthaltsdauer Fahrräder zur persönlichen Verwendung übergeben werden. Auch die Lehrer, die häufig zwischen dem Schulgebäude und den ca. 500 m entfernten Werkstätten pendeln, sollen für diese Wege schuleigene Fahrräder verwenden. Die gesponserten (gebrauchten) Räder werden von den Schülern repariert und gewartet. Weiters wird es sowohl für die Lehrer als auch die Schüler den Schwerpunkt "Spritsparend Fahren" geben.
 

Informationen zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement (inkl. Förderungen): www.mobilitaetsmanagement.at